And the flame still burns

Wir brennen noch. Lichterloher als je zuvor. Es hat sich einiges und nichts getan in den ersten Monaten des neuen Jahres. Und wir haben uns auch etwas auf den Gig-Lorbeeren des vergangenen Jahres ausgeruht.
Einen neuen Bassisten haben wir – Roland hat sich zurückgezogen und Ruckzuck (so geht das wenn man Rang und Namen hat) wurde die Lücke durch den Eidgenossen Tobi gefüllt.
Jetzt haben wir ziemlich Spaß im Proberaum und hoffen euch bald wieder auf der Bühne beglücken zu dürfen.

 

Die natürlichste Gitarrenstimmung der Welt


youtubedirectabschirmung
Oder: Wer stimmt, ist feige. :-)

 

pøpsicle @ Clubkeller, FFM – 3.12.2008


Einlass 20:30h
Eintritt 5,- EUR
Beginn 21:30h
im Anschluss DJ Programm.

http://www.clubkeller.com/

 

22. November 1968

Jaha, was ist denn an diesem Tage so passiert? Weiß das noch jemand? Während einige aus der Popsicle-Besetzung schon das Licht der Welt erblickt hatten – andere folgten zum Beispiel erst wunderbare 11 Jahre später – passierte an jenem Tag nicht viel in der Geschichte. Keine Berühmtheiten wurden geboren (Katrin Krabbe erst ein Jahr später), die Resolution 242, die den Rückzug Israels aus den im Sechs-Tage-Krieg eroberten Gebieten fordert, des UN-Sicherheitsrates jährte sich zum ersten Mal.

Nicht viel los in diesem Jahr, an diesem Tag, sollte man meinen.

Lediglich die Veröffentlichung eines Beatles-Albums, dem sogenannten White Album, fand statt.

Lediglich?

Viele sehen dieses Album als eines, das die musikalische Welt fortan verändern sollte.

Es war, und ist, das einzige Doppelalbum der Beatles, nimmt man die Anthology mal aus der Wertung. Trotz der beginnenden Probleme in der Band schafften es die Beatles ein beeindruckendes Werk abzuliefern. Die Einleitung in dieses Werk bildete die schon früher im Jahr veröffentlichte Single „Hey Jude“ mit der B-Seite „Revolution“.

Das White Album zeigt auch, wie die Beatles mit, für damalige Verhältnisse, etwas unpopulären Musikstilen beschäftigten und diese auf einer Platte vereinen.

Laut Wikipedia hört man auf dem White Album Psychedelia, Blues, Hard Rock und Progressive Rock, um nur einige Stile zu nennen.

Für mich ist das White Album eines der besten der Band. Viele sehen auch Sgt. Peppers… als bestes Album, doch da scheint die Idee des Konzeptalbums die Sicht der Dinge zu verwischen. Vom Songwriting, vom Arrangement der Stücke ist das White Album allen Vorgängern und Nachfolgern, vielleicht mit Ausnahme von Abbey Road, weit voraus. Das Schwanken der Songs zwischen den typischen McCartney-Balladen (I Will), dem rebellischen Lennon (Revolution), der schwermütigen Gitarre von Harrison (While My Guitar Gently Weeps, im übrigen mit einem Solo von Eric Clapton) und Ringos ersten eigenen Songs (Don’t Pass Me By) macht mir die Platte nach Jahren in meinen Besitz das anhören immer noch spannend.

Interessant auch die Anekdote, das die Beatles Pauls Song „Back In The USSR“ just an dem Tag aufnahmen, als russische Panzer in Prag einrollten. Aber eigentlich war Paul zu diesem Zeitpunkt schon lange tot. Aber das ist ein anderes Thema…

 

Einer für die Freibiergesichter

Das Leben schenkt einem ja selten was, und darum ist es ein ausserordentlich netter Zug von dem ausserordentlich netten Plattenlabel „Matador“ einen Sampler komplett zu verschenken. Mit Titeln von Werken von Künstlern des Labels, die demnächst erscheinen werden:

Tracklist:

  1. A.C. Newman There Are Maybe Ten Or Twelve (from Get Guilty, due out January 20)
  2. Belle and Sebastian The State I Am In (BBC Version) (from The BBC Sessions, due out November 18)
  3. Jennifer O’Connor Here With Me (from Here With Me, released August 19)
  4. Shearwater The Snow Leopard (Remastered) from Rook, released June 3)
  5. Lou Reed Caroline Says, Pt. II (Live) (from Berlin: Live At St. Ann’s Warehouse, due out November 4)
  6. Mogwai The Sun Smells Too Loud (from The Hawk Is Howling, released September 23)
  7. Fucked Up No Epiphany (from The Chemistry Of Common Life, released October 7)
  8. Jay Reatard An Ugly Death (from Matador Singles ‘08, released October 7)
  9. Jaguar Love Humans Evolve Into Skyscrapers (from Take Me To The Sea, released August 19)
  10. Pavement Cataracts (from Brighten The Corners: Nicene Creedence Ed., due out December 9)
  11. Brightblack Morning Light Oppressions Each (from Motion To Rejoin, released September 23)
  12. Times New Viking Call & Respond (from the Stay Awake EP, released October 14)
  13. Condo Fucks What’cha Gonna Do About It? (from Fuckbook, due out March 2009)

Einfach so. Da auf der Matador-Website. Danke schön!