pøpsicle rockt die Gasse und das Ufer

Die bereits erwähnten, sich schemenhaft am Horizont abzeichnenden Großereignisse haben Konturen angenommen und sind konkret geworden.

Zunächst einmal steht nun das Line-up für das Fritschengassenfest, organisiert vom Fritsche, am 1. August:
Von 17 Uhr an gibt sich Bine mit Musik im Singer-/Songwriterstil die Ehre. Danach, so gegen 18.30 Uhr folgen wir, und den krönenden Abschluss des „kleinsten Straßenfest Frankfurts“ bilden dann Dolf.

Das Happening wird übrigens auf Seite 2 des Radio-X-Programm-Flyers für August angemessen gefeatured.

Und was ich letztens vergaß zu erwähnen: Es gibt an jenem Tag auch noch was Rundes zu befeiern, schließlich sind Trommeln in der Regel rund.

Sollte uns im Übrigen allerdings das schlechte Wetter (Motto: This summer’s a bummer!) einen Strich durch die Rechnung machen, wird das Ganze kurzerhand um eine Woche verschoben.
Wir sehen uns dann also im Fritschengässchen (zwischen Elisabethen- und Wallstraße) in Frankfurt Sachsenhausen:
Größere Kartenansicht

Und schon mal vormerken sollte man sich den 28. August 29. August, denn dann geht es für uns auf die Bühne vom Feinstaub auf dem Museumsuferfest:

Feinstaub Museumsuferfest

Weitere Details gibt es dann zur gegebenen Zeit. Jetzt konzentrieren wir uns erstmal aufs Fritschengassenfest!

 

some lines on the horizon

Große Ereignisse zeichnen sich schemenhaft am Horizont ab: Die ersten Gigs mit unserem mittlerweile gar nicht mehr so neuen Basser Tobi stehen an.
Und um deutlich zu machen, wie sehr wir uns darüber und darauf freuen, haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut und die Premiere unseres gemeinsamen Auftretens Tobi zu Ehren auf den Schweizer Nationalfeiertag, also den 1. August gelegt. Schließlich ist unsere Waffe an den vier Saiten ein veritabler Eidgenosse.
Jetzt muß nur noch das Wetter mitspielen, denn unser Auftritt soll im Rahmen des Fritschengassenfests, organisiert vom Fritsche, in Sachsenhausen stattfinden. Und sollte der Bundesfeiertag ins Wasser fallen, wird das „kleinste Straßenfest Frankfurts“ kurzerhand um eine Woche verschoben. Vielleicht kann ja dieser andere ubiquitäre Schweizer aus dem Fernsehen noch mehr Joghurt-Drinks herunterschütten und eine entsprechende freundlich zwingende Vorhersage über und an das Wetter machen.

Des weiteren, und hier gibt es derzeit wohl noch ein paar Unwägbarkeiten, spielen wir live auf dem Museumsuferfest, das Ende August stattfindet. Das Feinstaub wird dort erstmals mit einer Bühne vertreten sein. Dort sollen die Bands der DJs, die regelmäßig an den Plattentellern stehen, auftreten. Immerhin trifft das in mehrfacher Hinsicht auf uns zu, da nicht nur meine Wenigkeit (bereits seit geraumer Zeit) in diesem Etablissement Musik kredenzt, sondern auch unser Drummer Konstantin sich kürzlich erst bereits zum zweiten Mal dort die Ehre gegeben hat.
Und so wie ich die anderen DJs vom Feinstaub kenne, werden das über die drei Tage der Museumsufersause bunte und abwechslungsreiche Bühnendarbietungen.

Dem derzeit letzten feststehenden Termin liegt indes ein ein wenig trauriger Anlass zugrunde: Der Schlagzeuger von PointCounterPoint verläßt die hiesigen Gefilde und läßt sich im Süden der Republik nieder. Bei dessen Abschiedskonzert haben wir die Freude und das Privileg, als Gast den Support zu geben. Das Ganze findet am Freitag, dem 18. September, in der Musikhalle Portstraße in Oberursel statt.

Weitere Infos und Details folgen, sobald sie spruchreif sind. Gleiches gilt für weitere Konzerttermine, von denen wir einige schon als Silberstreifen am Horizont schimmern sehen können. Nur ist es hier so wie bei der konjunkturellen Wende hierzulande: Das muß sich alles erst noch substantiieren und manifestieren, bevor man wirklich davon sprechen sollte.
We’ll keep you posted, so don’t you dare touch that dial!

 

Instrumente von The Killing Game Show, Del Moe und Linnard & Mennie gestohlen

Wie auch schon beim Webrocker zu Lesen ist:

Die Proberäume von The Killing Game Show, Del Moe und Linhard&Mennie wurden in der Nacht vom 10. auf 11. Mai aufgebrochen und die Instrumente gestohlen:

„(…) In der nacht vom 10. auf den 11. mai sind bei uns alle proberäume aufgebrochen worden und sachen im wert von mehreren zigtausend euro wurden gestohlen. Darunter auch unsere geliebten instrumente samt koffern und unserem DEL MOE-logo. Die gitarren sind das einzige, was wir je bessesen haben und sind für uns von unersetzbarem persönlichen wert, daher legen wir gemeinsam mit allen bestohlenen zusammen für eine fette belohnung für infos, die zur ergreifung der täter führen. Also haltet die augen offen (ebay, konzerte, musikläden…) – unsere gitarren sowie der bass sind unverkennbare unikate und sonderanfertigungen. wer uns kennt, der weiss, dass wir in diesem punkt absolut keinen spass verstehen. (…)“

Es handelt sich bei einigen der Instrumente um Einzelstücke; bitte schaut Euch die Informationen auf der Seite

http://www.delmoe.com/

an und verbreitet die Info. Es wird eine hohe Belohnung ausgesetzt.

Da wir 2001 das gleiche Schicksal erlitten, ist es uns natürlich ein besonderes Anliegen, diese Information so weit wie möglich zu verbreiten!

 

Schlagzeugsolo

Damit auch derdiedas Letzte bescheid weiß:
Am 30.4.2009 lege ich, in Vertretung für Franz, zusammen mit Caesar im Feinstaub in der Friedberger Landstrasse 131 im Nordend auf. Es gibt nicht nur Gitarrenmusik der härteren Gangart, sondern es wird marschiert.

 

Some bands I like to name check, and one of them is R.E.M.

Bin über einen Artikel bei Spin gestolpert, der von einem Benefiz-R.E.M-Tribute-Konzert in der New Yorker Carnegie Hall berichtet. Und wenn ich mir diese Setliste anschaue, wünschte ich, ich wäre dabei gewesen:

The db’s — „Fall on Me“
Fink — „The Apologist“
Keren Ann — „Man on the Moon“
Calexico — „Wendell Gee“
Rachel Yamagata — „The Great Beyond“
Bob Mould — „Sitting Still“
The Feelies — „Carnival of Sorts (Boxcars)“
Ingrid Michaelson — „Night Swimming“
Glen Hansard — „Hairshirt“
Apples in Stereo — „South Central Rain“
Guster — „Shaking Through“
Marshall Crenshaw — „Supernatural Superserious“
Rhett Miller — „Driver 8“
Kimya Dawson — „World Leader Pretend“
Vic Chesnutt with Elf Power — „Everybody Hurts“
Kristen Hersh & Throwing Muses — „Perfect Circle“
Dar Williams — „At My Most Beautiful“
Jolie Holland — „Rockville“
Darius Rucker — „I Believe“
Patti Smith — „New Test Leper“
R.E.M. with Patti Smith — „E-bow the Letter“

Allein das Line-up hat sich schon echt gewaschen, da ist es fast wurscht, welche Songs gespielt wurden. Bob Moulds Auftritt wurde im Übrigen laut Spin-Artikel neben anderen besonders gefeiert: „Some of the evening’s biggest applause was reserved for Bob Mould (who with his beard and bald head looked eerily like Michael Stipe himself), Rhett Miller (of Old ’97’s fame), Throwing Muses, and New York’s briefly-reunited Feelies — all artists whose musical exploits owe a big debt to the Georgia quartet.“

Klingt auf jeden Fall nach einem Bombenabend, an dem eigentlich nur noch Pavement (standen die nicht eigentlich auch vor einer Reunion?) gefehlt haben. Immerhin stammt von denen der meines Erachtens schönste R.E.M.-Tribute-Song „Unseen Power of the Picket Fence“.

Die von mir hochgeschätzten Calexico haben offenbar auch als Background-Band für die anderen Künstler fungiert. Allerdings haben sich R.E.M. beim Abschlusssong selbst die Ehre gegeben, wobei ich es bemerkenswert bis belustigend finde, daß es überhaupt einen Tribute-Gig für eine nach wie vor aktive Band gibt, die dann noch dazu selbst auf diesem Event auftritt. Go figure! Aber wenn’s einem guten Zweck dient, soll’s mir recht sein.

P.S.: Bei Spin wird dieser gute Zweck nicht näher spezifiziert, das Geld ging wohl an „several music education charities chosen by the organizers“.

P.P.S.: Ich hoffe sehr, daß es hierzu mal einen Tonträger oder gar eine DVD geben wird.