the hiatus coming to a close
Unsere selbstverordnete Bühnen-Auszeit nähert sich ihrem Ende. In zwei Wochen ist es so weit, wie erwähnt spielen wir dann wieder live und zwar gemeinsam mit Saviour im Orange Peel Club.
Die (An-)Spannung wächst, die Vorfreude ohnehin, und mittlerweile stehen auch schon die Eintrittspreise fest:
5 Euro im Vorverkauf (Vorbestellungen über vocals(at)popsicle.de)
6 Euro an der Abendkasse
Da kann man doch nicht meckern ;-)
Für unsere Hartkernfans werden wir dann noch zeitnah eine Goodie-Aktion starten.
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pøpsicle live @ Gibson Sessions im 25hours by Levi’s am 2.6.2010
Uhhh. Ein lauer Frühsommerabend, eine Dachterasse mitten in der City. Dazu bestens aufgelegte pøpsicles, die ein semi- oder ganzakustisches Set (mal schauen, wie so die Rahmenbedingungen sind) abliefern werden.
Am Mittwoch vor Fronleichnam werden wir im Rahmen der Gibson Sessions (auch wenn es dem Fenderboy Tom in der Seele weh tut) im 25hours by Levi’s Hotel Frankfurts Dächer rocken. Denn, wenn das Wetter mitspielt und es nicht regnet, spielen wir oben auf dem Hoteldach unter freien Himmel.
Check this out:
Das wird ziemlich gut, glauben wir. Hoffen wir. Denken wir. Wissen wir!
Falls es jedoch, was wir alle nicht hoffen, Regen geben sollte, weichen wir eben mal locker in das Lobbyrestaurant Red Tab by NYKKE & KOKKI aus. Die Qualität unserer Performance bleibt hiervon ja weitgehend unberührt ;-) bloß die Attraktivität des Ambientes würde um Nuancen sinken.
25hours by Levi’s Hotel, Niddastraße 58, FFM.
Beginn: 20:00h
Eintritt: frei
pøpsicle live @ Parkfest Rödelheim – 3.7.2010
Eintritt frei!
Vorläufiges Lineup:
14:20 bis 15:05 Meta-Band; Rock experience
15:20 bis 16:00 Trommelgruppe
16:15 bis 17:15 Pøpsicle; Alternative Rock – Frankfurt
17:30 bis 18:00 Hip Hop
18:15 bis 19:15 Razorblades; Surfrock – Wiesbaden
19:30 bis 20:30 Meat the Machine; Alternative Rock – Mainz
20:45 bis 22:00 Buttshakers; Raw Dirty 60s Soul – Lyon
[UPDATE 14.6.2010]
So, der offizielle Flyer ist nun auch aufgetaucht :/

pøpsicle live @ Orange Peel Club, Frankfurt – 12.5.2010
Liebe Freunde des handgemachten Gitarrenschrammelrocksports; wir freuen uns darauf, am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt zusammen mit den Kollegen vom Team Saviour im Orange Peel Club aufspielen zu dürfen!

Orange Peel Club, Kaiserstraße 39, FFM.
Beginn: 21:00h
Eintritt: tba (siehe hier)
a decade decayed
Mit Beginn des neuen Jahres (auch schon wieder eine Weile her) ist ja eine ganze kalendarische Dekade zu Ende gegangen (pøpsicle feiert demnächst auch schon zehnjähriges Bestehen). Zeit, einen Rückblick über die musikalischen Veröffentlichungen der vergangenen zehn Jahre zu wagen: hier nun meine Top Ten, Stand derzeit:
The Divine Comedy – „Regeneration“ (2001): traurig, nachdenklich, himmelhochjauchzend, lockerflockigleicht, … und voller Wahrheit
Jimmy Eat World – „Bleed American“ (2001): auch wenn ich bereits beim Erscheinen dieser Platte keine 16 mehr war, ein echter Kracher, mitreißend, voller Harmonien, Melodien, Wut, Schmerz und Euphorie
Queens of the Stone Age – „Songs For The Deaf“ (2002): ein unglaubliches Brett von reinem Rock’n’Roll-Album, dreckiger und gleichwohl filigraner Schweinerock at its best, nicht zuletzt dank des unglaublichen Dave Grohl am Schlagzeug
Johnny Cash – „American Recordings IV: The Man Comes Around“ (2002): eigentlich sind alle American Recordings sehr gut, aber auf dieser hier ist das grandiose NIN-Cover „Hurt“
Coldplay – „A Rush Of Blood To The Head“ (2002): my little guilty pleasure, aber auch nur, weil sie jetzt Stadien rocken – gleichwohl ein in sich geschlossenes, hypnotisch-melodiöses Werk voller Wehmut und Hoffnung, mit der grandiosen Abschlussnummer „Amsterdam“.
Wilco – „Yankee Hotel Foxtrot“ (2002) oder „A Ghost Is Born“ (2004): ich kann mich nicht entscheiden, wären die beiden Platten doch bloß als Doppelalbum erschienen … großes, tiefgründiges Songwriting, von hochvirtuosen Musikern mit einer erstaunlichen Leichtigkeit umgesetzt, gesungen von einer der mir sympathischsten Rockstimmen überhaupt
Bill Janovitz – „Up Here“ (2004): Singer/Songwriter-Kram war selten besser, ich empfehle auch seine Webseite Part Time Man of Rock, auf der er jede Woche einen Coversong zum Download bereitstellt und eine Art Essay dazu schreibt
And you will know us by the Trail of Dead – „Worlds Apart“ (2005): bahnbrechend und umwerfend, infernalisch und zerbrechlich, ein treffender Kommentar zu unserer Zeit, von einer der besten Livebands, die ich je gesehen habe
Die Gruppe Sport – „Aufstieg und Fall der Gruppe Sport“ (2006): bin ja sonst kein Fan von deutschen Texten, aber die Jungs singen nicht nur von Newton und Gravitation, sondern auch von Sirenen und Freunden, … und den Beatles, ebenso abwechslungsreich ist die Musik, wobei diese Platte innerhalb dieser Liste noch am meisten auf der Kippe stand
The Gaslight Anthem – „The ’59 Sound“ (2009): Gruppe Sport und diese hier sind die einzigen in dieser Zusammenstellung, die ausschließlich in den Nullerjahren veröffentlicht haben, und bezeichnenderweise mag ich The Gaslight Anthem wegen ihrer ausgeprägten Bruce-Springsteen-Anleihen so. Go figure! Aber: Knallige, eingängige Songs mit cleanen Gitarren und dennoch einer Punk-Attitüde, frisch und kraftvoll
Close, but no cigar:
PJ Harvey – Stories From The City, Stories From The Sea (2000)
Aimee Mann – Bachelor No. 2 (2000)
System of a Down – Toxicity (2001)
New End Original – Thriller (2001)
The Strokes – Is This It (2001)
Calexico – Sucht Euch ein Album aus
Radiohead – Hail to the Thief (2003)
The Cardigans – Long Gone Before Daylight (2004)
Elliot Smith – From A Basement On The Hill (2004)
Morrissey – You Are The Quarry (2004)
Ed Harcourt – The Beautiful Lie (2006)
Snow Patrol – Eyes Open (2006)
The Killers – Day and Age (2008)
Top Live-Albums
Bruce Springsteen – Live in New York City (2001)
Van Morrison – Astral Weeks – Live At The Hollywood Bowl (2009)
OST/Sampler
Badlands – A Tribute To Bruce Springsteen (2000)
I Am Sam (2002)
Dark was the Night (2009)
Auffällig finde ich bei näherer Betrachtung, daß die Dichte an aus meiner Sicht herausragenden Platten zum Ende der Dekade deutlich abgenommen hat. Liegt das nun an mir und meiner sinkenden Flexibilität/Offenheit oder einfach nur daran, dass der im Niedergang begriffene Musikmarkt nicht mehr hergibt? Sicher spielt auch eine Rolle, dass man bei älteren Platten halbwegs einschätzen kann, ob sie den „Test of Time“ überstanden haben. Das wiederum muss sich bei den jüngeren Veröffentlichungen erst noch weisen.
Bemerkenswert ist im Übrigen auch, dass keine einzige Frau Eingang in meine Top Ten gefunden hat. Dabei stehe ich doch so auf Frauenstimmen. Und anhand dieser Liste stelle ich rückblickend fest, daß die Jahrgänge 2001, 2004 und 2006 sowie mit Abstrichen 2000 für meinen Geschmack wohl die besten waren.
So weit also meine 2 Cents zu den Nuller-Jahren. Vielleicht äußern sich ja auch die anderen pøpsicles hierzu. Das könnte ein spannendes Bild über die musikalischen Einflüsse unserer Band ergeben.
Franzicle
P.S.: Nur ein Nachtrag der Vollständigkeit halber: Die Überschrift zu diesem Beitrag ist ein Zitat eines Songs der geschätzten Point Counter Point






