Gestern Kinder hats was gegeben

… den ersten popsicle Akustikauftritt in der popsicle Bandhistorie nämlich.

Und beinahe wäre uns die Tür zu Reichtum, Ruhm, die Lösung aller Weltprobleme und der Topf am Ende des Regenbogens aufgestossen worden: Während unseres Aufbaus kam der nette Manager des 25h by Levi’s Hotels vorbei und sha sich das Treiben an um irgendwann so nebenbei zu bemerken, dass vielleicht noch eine dritte Band am Abend spielen würde (wir hatten ja erst vor ein paar Tagen zufällig erfahren, dass ausser uns noch Domi Bade an dem Abend spielen würde) – 30 Seconds To Mars seien derzeit im Hotel abgestiegen und hätten, halb scherzhaft, halb ernst, erwähnt, dass sie ja mal mitspielen könnten.

Zum Glück für meine Nervosität und zum Pech für unsere Bandinfo haben es sich Jared Letos Mitstreiter aber dann doch anders überlegt und kamen nur mal kurz vor unserem Auftritt an der Bühne vorbei und waren danach nicht mehr gesehen. Zuvor beim Soundcheck waren sie ob der Abwesenheit jeglicher Verstärkung und Effekte nicht so begeistert, so wirkten zumindestens die aufgesschnappten Gesprächsfetzen :-).

Aber auch ohne prominente Unterstützung war der Abend ein sehr gelungener, wir hatten viel Spaß, auch wenn nicht alles so perfekt und toll verlief, wie in den Proben zuvor. Aber that’s Live – Songs, die man eigentlich im Schlaf spielen kann, gehen in die Hose und andere Angstgegner spielen sich auf einmal wie von selbst (aber was wir aus „Everlong“ machten, ist unverzeihlich, gut dass Mr Grohl das nicht erfahren wird. :-)). Und apropos Unterstützung: Melanie war eine echte Bank und Verstärkung an der Stimmenfront.

Nach anfänglicher Irritation ob der nötigen Umbaumaßnahmen rund um den Bereich, der als Bühne herhalten durfte (der Auftritt wurde kurzfristig vom Management nach unten in die Lounge des Hotels bzw das dortige „Ima World“ Restaurant verlegt, weil es leider auf dem Hoteldach zu windig war), waren auch die Betreiber des Restaurants von uns angetan und sehr wahrscheinlich werden wir dort demnächst noch mal auftreten.

Eventuell werden wir auch mal den Proberaum vor Ort im Hotel bespielen, der ist nett. Und gesponsort von Gibson und deren Konzept ist zumindestens bei Tom aufgegangen – die da rumstehende Kombination aus Epiphone-Amp und Gibson SG GT Rennbrett hat gewisse haben-will Anfälle ausgelöst, ebenso wie die Epiphone AKustikgitarre, die aber, weil kein Tonabnehmer drin, für den Gig nicht in Frage kam. :-)
Praktisch war es obendrein, so konnten wir das vorhandene Slingerland Drumset und einen Epiphone-Bassamp nach oben tragen und mussten nicht unseren eigenen Kram aus dem Bunker anschleppen.

Ja, so war das gestern.

 

Morgen Kinder wirds was geben…

Menschen! Tiere! Sensationen!

Kaum zu glauben, aber es ist tatsächlich schon wieder Juni! – Auch wenn der Mai so getan hat, als wäre er der März, der Juni also eigentlich nun den April mimen müsste, was er aber, zum Glück, erstmal nicht willens ist. Zumindest ist die Regenwahrscheinlichkeit für morgen geringer als 20% – was uns natürlich angesichts des anstehenden Gigs auf der Dachterrasse des Levi’s Hotel sehr freut.

Wir werden unsere Songs diesmal im Akustikgewand präsentieren, und wenn ich auch nur halbwegs objektiv anhand der letzten Proben urteilen kann (kann ich das?), dann wird das richtig gut. Wir haben uns noch stimmliche Verstärkung an Board geholt, die Saiteninstrumente entstromt und dem Konstantin Mikadostäbchen und Milchschaumrührer in die Hand gedrückt – und schon strahlt das Set in neuem ungewohnten Glanz.

Ich freue mich ja selten auf die Konzerte im Vorfeld, weil ich immer so hibbelig bin und es bis zum letzten Moment noch so viel zu Organisieren gibt; aber auf diesen Gig morgen freue ich mich wirklich sehr, einfach weil es die letzten Male im Probraum so super funktioniert hat!

Also, CU tomorrow on the rooftops!

pøpsicle live – 25h by Levi’s Designhotel – Niddastraße 58 – 20h – Eintritt frei!

 

don’t look back in anger

Der Orange-Peel-Gig liegt hinter uns, die Vorbereitungen auf unseren nächsten Auftritt laufen auf Hochtouren.
Dennoch sollte ein wenig Zeit zum Reminiszieren drin sein.
Unser Konzert im OPC war sehr spaßig. Auch wenn es zunächst nicht so schien, als könnte es das werden, denn wir hatten anfangs mit recht widrigen Umständen zu kämpfen. Umständlicher und verspäteter Bühnenaufbau mit diversen Endlosdiskussionen, schwierige Akustik, so das Übliche halt. Die dabei aufgebauten (An-)Spannungen konnten wir dann aber zumindest beim Musizieren gewinnbringend nutzen.
Und Saviour, die andere Band des Abends, waren überdies nicht nur sehr nett, sondern sind auch auf jeden Fall einen Konzertbesuch wert. Krachiger Rock mit Britpop-Melodien, tight, abwechslungsreich und unterhaltsam. Wem sich also die Gelegenheit bieten sollte, einen Gig der vier Jungs zu besuchen, sollte sie auf jeden Fall nutzen.
Aber vorher gilt: Kommt in zwei Wochen vorbei, wenn es dann heißt: pøpsicle rockin‘ it from the rooftops.
Dazu muß jetzt nur noch der Wettergott mitspielen. Die Aussichten erscheinen derzeit ausreichend.

Aber da ist noch Luft nach oben.

 

Seeing is believing – and listening as well

Zur Einstimmung auf heute Abend:

„Fretless“ by pøpsicle from franz cong bui on Vimeo.

The song „Fretless“ performed by pøpsicle live on stage at Nachtleben in Frankfurt, Germany.

 

the thrill of anticipation

Netter Veranstaltungshinweis in der Frankfurter Neuen Presse:

FNP 10. Mai 2010

Zu finden links in der Rubrik „Zwei Mal was auf die Ohren“.
Der Autor weiß offenkundig Bescheid.